Mo 14 Jan 2008
P.S. Ich Liebe Dich
Geschrieben von Wolfgang unter Kino / DVD
Jetzt taucht eine neuer Film auf. P.S Ich liebe dich! Na ich weiß nicht. Mir hat Mama aus Indien auch immer Briefe geschickt. Sie hat mir immer gesagt, was ich machen soll. Auch was ich lesen soll. Ich sollte nicht so werden wie Papa. Ein Buch hat sie mir empfohlen, als sie schon in der Klinik war. Canabis im Alter ist zwar gesund, aber sollte vom Arzt verabreicht werden, das ist meine Meinung.
Nun gut. Mama empfahl mir das Buch P.S. Ich liebe dich. Und jetzt kommt das im Kino! Dann hätte ich mir das lesen ja sparen können! Eigentlich sollte man mit dem Buch immer warten bis mal der Film dazu kommt. Ist doch so! Gut was ist die Metapher von dem Film? Weiß ich nicht, ich kenne nur das Buch. Schäme dich nicht für das Lesen, Wolfgang, sagte Mama immer und schäme dich nicht für Gefühle. So hat sie mir Bücher geschenkt, die sie aus der Bibliothek in der Klinik geklaut hat, mitgegeben. Und ich musste ihr davon erzählen. Sonst hätte ich das nicht gelesen.
Also “P.S. Ich Liebe Dich” ist sehr traurig. Weil die Frau, die alleine ist jetzt, wo der Mann gestorben ist, hat einen Stapel Briefe mit Aufgaben, die sie nicht erledigen will weil sie an den Mann noch mehr erinnert wird. Das erinnert mich an Mama, die mir immer aufgeschrieben hat, was ich zu tun habe, während sie arbeitete. Ich war ein Schlüsselkind. Immer alleine. Bei solchen aufgeschriebenen Sachen kann man nie nein sagen. Das ist die Metapher dahinter. Man kann nie nein dazu sagen alleine gelassen zu werden. Damit fängt das an. Und danach kann man erst Recht nicht nein sagen. Aber bei dem Film kann man eben auch nicht Nein sagen. Obwohl der erst noch kommt.

