Archiveinträge für 8. April 2008
Dienstag, 8. April 2008
China zerstört in Tibet eine alte Hochkultur
Wie mein Opa immer gesagt hat: “Der Kisinger hat gesagt passt auf die Chinesen auf!”
Das hat der schon 1966 gesagt. Damals war das Land ja schon gefährlich, 7 Jahre zuvor sind die bei den Tibetern einmaschiert, weil ja friedfertige Völker eine Gefahr sind für den Kommunismus.
Die Tibeter in ihren Klöstern mögen auch Fussball. Ich habe mal den Film gesehen “Spiel der Götter”. Da ging es darum, dass einige Mönche die WM 1998 im Kloster sehen wollten und der Abt dagegen war. Wobei Fussball sehr buddhistischer Anschauungunterricht sein kann. Das Ego ist nämlich das Problem, auf dem Platz und auf dem Meditationskissen. Der Untertitel des Filmes ist “Als Buddha den Fußball entdeckte”. Schaut euch mal den Filmausschnitt unten an. Die tibetischen Mönche heucheln nicht nur Friedfertigkeit, sondern haben sie schon hoch entwickelt, da gab es noch keinen Mao tse tung und Jesus wartete noch 500 Jahre auf seine Zeugung. Wenn die miteinander Fussballspielen, bräuchtest du weder einen Schiri noch Polizei im Stadion!!!!! Sehe eine Nation beim Fussball zu und Du weisst wie kultiviert die sind! Das ist die Metapher dahinter! Und China will nicht fair spielen, sondern hart.
Und jetzt glauben die China-Kommunisten die Kultur zu vernichten zu müssen, weil sie Angst haben, andere Völker in China wollen auch mehr Freiheit. Aber weisst du worüber ich froh bin? Dass ich nicht im Konsumrausch bin, billige Chinaprodukte aufkaufen zu müssen. Auch muss ich nicht zum Chinesen nach nebenan um mir eine Glutamatvergiftung zu holen. Weil mein Opa mich damals schon davor gewarnt hat. Für Wolfgang gibt es jetzt Boykott für chinesisches Essen, Olympia und Billigspielzeug.
Das schlimme ist, keine Sau interessiert das mit Tibet, außer ein paar spirituell und sexuell frustrierte Lehrer aus Deutschland mit psychosomatischen Störungen. Die gehen dann zum Retreat zu ihrem Lama und begreifen nicht worum es da geht. Weil sie sich besser fühlen wollen. Aber darum geht das da nicht. Weder beim Fussball noch beim tibetischen Buddhismus, ist es bequem.
Wird über einen besoffenen Promi berichtet oder ein Sexskandal, ist das spannender als über verzweifelte Menschen zu berichten, die sich chinesichen Panzern in den Weg stellen. Vor 40 Jahren (1968) wäre das Anlass gewesen für Straßenschlachten in Deutschland. Aber dafür sind unsere jungen Menschen nicht in der Lage, weil schon 50 % der jungen Menschen zu fett für die Bundeswehr sind. Träge, dumm und verfressen, interessiert sich keiner mehr für Wahrheiten. Neulich hat unser Knuddelbär Knut einen Karpfen aus seinem Teich geholt und vor den Zoobesuchern getötet und anschließend gefressen. Da ging ein Entsetzen um sich. Sowas könne man doch nicht den Zuschauern zumuten. Man, wo leben wir? Ich habe als Kind jeden Sonntag “Im Reich der wilden Tiere” gesehen, da musste jedes Mal ein armes Gnu-Baby sterben! Aber wenn heute in Tibet Mönche erschlagen oder erschossen werden, nur weil sie friedlich sind, geht kein entsetzen durch die Nation. Sag mal, was tun die euch ins Futter? Lasst mal das China-Essen sein, dann kommt ihr zur Besinnung. Das Glutamat geht euch direkt in die Birne. So das war mal eine klare Ansage von einem Trainer, der so ist wie er ist! Ich weiß nämlich sehr wohl zu schätzen, dass ich nicht in einem beschissenen System wie China leben muss und meine Meinung sagen darf!
In dem Filmausschnitt unten hat der tibetische Mönch vollkommen Recht. Aber macht euch mal eure eigenen Gedanken, wer hört schon auf den Wolfgang. Ich sage nur, säße Buddha neben euch im Bus, würdet ihr ihn nicht erkennen. Weil ihr einen iPod laufen habt oder sonst was. Und das ganze Statement hat weder was mit Wellness, Esoterik oder Religion zu tun, bestenfalls mit Fussball.

