Wolfgangs Vorgeschichte

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Immer sagte Oma: "Geht mit DEM mal zum Arzt, da ist was nicht richtig, seht Ihr denn nicht wie der mich IMMER so komisch ansieht". Dabei habe ich immer gedacht, ihr macht das Spiel Spaß; Wer zuerst wegschaut, hat verloren.. Immer wenn Oma verloren hat, hat sie das gesagt, dass Mama mit mir zum Arzt müsste.

Bei Oma und Opa und Mama unter einem Dach zu wohnen, wurde dann wohl für Oma zu eng. Ich glaube mit 3 Jahren war das. Ihre Nerven waren zu angespannt und das Opa da immer nur rum saß. Ich wurde auch immer größer. Ich brauchte einen Platz zum spielen, hieß es. Irgendwann zogen wir weg. Dann lernte ich auch meinen Vater kennen.

Das erste Mal sah ich meinen Vater im grauen Kittel mit einem Schraubenzieher in der Tasche. Den Schraubenzieher konnte man immer zum Leuchten bringen wenn ich ihn in die Steckdose steckte. Er redete auch nicht viel und hörte auch Musik, aber ganz andere, das war Englisch! Zum ersten Mal habe ich mal was in Englisch gehört! Jetzt wusste ich auch was Oma immer mit Ausländer meinte.

Nun durfte ich nicht mehr bei Opa wohnen und die Platten und Geschichten anhören. Vielleicht hatten die Angst, dass ich irgendwann verstehen würde, was er für Geschichten erzählte. Ich habe alles verstanden, es war ja nicht in Englisch. Er musste oft weinen. Wenn er alleine im Wohnzimmer seine Platten hörte. Leider konnte mein Opa nicht mehr sehen wie Menschen auf dem Mond landeten. Denn jetzt begann eine neue Zeit. Wolfgangs Zeit war gekommen!

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